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Unwettereinsatz - Sturm und Dauerregen

FF Prambachkirchen zur Übersicht

Bild: laufende FeuerwehreinsÀtze: 23.12.2023 - 19:31 Uhr (Quelle: LWZ Linz)

Das Sturmtief "Zoltan", welches in den Tagen vor den Weihnachtsfeiertagen ĂŒber Oberösterreich zog, verursachte im gesamten Bundesland teils große SchĂ€den. Blockierte Straßen, ĂŒber die Ufer getretene GewĂ€sser, defekte Stromleitungen und ĂŒberflutete Keller waren das Resultat dieses Tiefdruckgebietes. Von 21. Dezember bis 24. Dezember 2023 13:00 Uhr, leisteten rund 9.000 Feuerwehrkameraden von 600 Feuerwehren mehr als 2.100 EinsĂ€tze. Rund 70 % dieser EinsĂ€tze waren auf das Sturmtief „Zoltan“, 20 % auf die starken und anhaltenden RegenfĂ€lle zurĂŒckzufĂŒhren. Die restlichen 10 % betreffen sonstige technische EinsĂ€tze wie Tierrettung, Hangrutschung, und BrandeinsĂ€tze (Quelle Landeswarnzentrale Linz).

  • Die teils orkanartigen Windböden sorgten auch in Prambachkirchen fĂŒr einige kleinere EinsĂ€tze. So musste nicht nur BĂ€ume in Sallmannsberg (Bild 1) und Mairing (Bild 2) entfernt werden, in der Passauer Straße stĂŒrzte ein kleinerer Baum um und landete an der Hausfassade (Bild 5). Auch dieses Problem konnte rasch gelöst und der Baum entfernt werden.

  • Der anhaltende Regen sorgte ebenfalls fĂŒr das eine oder andere Problem. Drainagen wurden verstopft oder konnten die Wassermengen nicht mehr abfördern. Im Amselweg fĂŒhrte diese Situation dazu, dass das Wasser nicht mehr abfließen konnte und in den Keller eindrang (Bild 3 und 4). Da trotz intensiver BemĂŒhungen die Rohrleitungen nicht frei gemacht werden konnten, wurde eine Fachfirma verstĂ€ndigt. Die KellerrĂ€ume wurde mittels Nasssauger trocken gesaugt.

  • Der Versuch eines PKW-Lenkers am Freitag, einen umgestĂŒrzten Baum in Gföllnerwald kurzerhand zu umfahren, endete ziemlich rasch in einer Fahrzeugbergung. Der Lenker blieb im aufgeweichten Boden nach wenigen Metern stecken und wurde von uns mittels E-Seilwinde wieder zurĂŒck auf die Fahrbahn gezogen.

  • Die teils enormen Regenmengen fĂŒhrten auch zu einem raschen Anstieg des Prambachs, der am Samstag Mittag seinen Höchsstand erreichte. Dank des nachlassenden Regens und der beiden RĂŒckhaltebecken in Gallham und Unterprambach kam es glĂŒcklicherweise zu keinerlei Überflutungen oder SchĂ€den durch die Wassermassen. Einzig einige Wiesen und Felder wurden im Laufe des Prambachs ĂŒberschwemmt (Bild 6). In der Nacht auf Sonntag gingen die PegelstĂ€nde dann ziemlich rasch zurĂŒck.

  • Am Samstag Nachmittag wurde unsere Feuerwehr noch in die Gemeinde Hartkirchen alarmiert. Mit dem nach Prambachkirchen ausgelagertem Notstromerzeuger des Katastrophen-Schutzdienstes können zwei schwere Tauchpumpen betrieben werden, welche bei einer Überflutung einer Betreuungseinrichtung dringend benötigt wurden. Vier Mann machten sich sofort auf den Weg und unterstĂŒtzen die Feuerwehren der Gemeinde Hartkirchen bei ihren BemĂŒhungen, das Wasser so gut wie möglich vom betroffenen Objekt fern zu halten.